Hinter den Kulissen: 7 Sentidos, Deutschland

Opener 7 Sentidos

Ein bisschen Entspannung, ein bisschen Wandern und mal wieder ein wenig Zeit zu zweit verbringen – mit diesen Wünschen an eine Auszeit ging es diesen Sommer für meinen Freund Adam und mich in den Bayerischen Wald. Dabei sollte das 7 Sentidos für zwei Nächte unser Nest werden.

Am frühen Abend erreichten wir die beschauliche Gemeinde Bischofsmais, die mitten im Bayerischen Wald liegt. Hier stehen auch die sieben Ferienhäuser – auch liebevoll Casitas genannt – des 7 Sentidos. Bereits beim Einfahren in die Haltebucht winkten uns die Betreiber Melanie und Simon aus der Casa Principal, dem Empfangshäuschen, freundlich zu. Dort durften wir auf dem gemütlichen Sofa auf der Terrasse erst einmal in Ruhe ankommen, was nach der langen Autofahrt wirklich gut getan hat. Hier wurde uns neben leckerem Kaffee und frischem Quellwasser die handgeschöpfte Dusch- und Shampoo-Seifenauswahl präsentiert, aus der wir uns jeweils eine aussuchen durften.

Mit Herz dabei: Melanie und Simon

Erst einmal ankommen

Danach ging es mit mit einem Bollerwagen, beladen mit unserem Gepäck, in die Casita Tres – unserem Zuhause für die nächsten Nächte. Auf dem Weg dorthin begrüßte uns noch eine weitere Bewohnerin des 7 Sentidos – die schwarze Katze Seven, die Melanie und Simon im ersten Jahr, kurz nach der Eröffnung, zugelaufen ist und sich offensichtlich ebenfalls sehr wohl hier fühlt. Von außen wirken die Casitas wie typische Bungalows und recht unscheinbar, doch schon beim Betreten der Terrasse fällt der spanisch-maurische Stil auf, der sich auch im Inneren fortsetzt.

Adam mit Bollerwagen

In den luxuriös ausgestatteten Chalets mangelt es an keinem Komfort und entspannen kann man sich hier vielerorts. Zum Beispiel auf der eigenen Hängematte auf der Terrasse, in der erhöhten Kuschelecke auf dem Podest oder der gemütlichen Couch. Passend dazu liegen Kuschelsocken bereit. Generell fällt schnell auf: hier steckt ganz viel Liebe drin. Bis zum Abreisetag werden uns immer wieder Kleinigkeiten auffallen, die diesen Aufenthalt so besonders machen.

Vegetarisch-vegane Küche zu jeder Tageszeit

Besonders lecker geht es auch beim Essen zu. Bei jeder Übernachtung mit inbegriffen ist das Frühstück, welches jeden Tag direkt in die Casita gebracht wird. Je nachdem wie lang man schlafen möchte, wird zu Beginn gefragt, um welche Uhrzeit das Frühstück gebracht werden soll. Wir haben uns für halb 10 entschieden, aber auch Langschläfer werden hier satt, denn das Frühstück wird bis 12 Uhr gebracht. Diesen Service haben wir wirklich genossen, da wir beide es nicht so mögen, sich bereits morgens an ein wuseliges Buffet zu stellen. Stattdessen saßen wir zu zweit im Pyjama auf der eigenen Terrasse und haben in Ruhe gefrühstückt. Wie schön!

Gekocht wird hier ausschließlich vegetarisch-vegan, kreativ und sehr lecker. Dabei stammt das meiste aus der Region, ist bio-zertifiziert und fair gehandelt. Zum Frühstück gibt es Selbstgemachtes aus Lieblingsrezepten wie Hirsebrei, Milchreis, Omelettes und vegane Pancakes. Vor allem der Hirsebrei hat es mir angetan und Melanie war so lieb, mir das Rezept zu verraten – so kann ich mir das 7 Sentidos-Gefühl noch heute zurück in die eigenen vier Wände bringen.

Frühstücken in der Morgensonne

Zusätzlich dazu gibt es eine feine Käseauswahl, Aufstriche, selbstgemachte Marmeladen, Smoothies, Brötchen und Brot. Besonders toll: weggeschmissen wird hier nichts. Stattdessen kann man Übriggebliebenes vom Frühstück im eigenen Kühlschrank aufheben und später genießen.

Selbstgemachte Lieblingsspeisen, die richtig gut schmecken

Das Abendessen, welches ebenfalls in die Casita gebracht wird, lässt sich optional hinzu buchen. Wir haben uns an beiden Abenden von Melanie und Simon bekochen lassen und waren ganz begeistert. Am ersten Abend gab es ein rotes Curry mit Kartoffeln, Paprika und Linsen und schwarzen Reis mit Sesam, am zweiten Abend gab es Safran-Risotto an Zucchini-Tomaten-Gemüse und selbstgemachte Schokolade zum Dessert. Dazu gab es immer noch zusätzlich ofenwarmes Baguette und Olivenöl. Köstlich!

Es lohnt sich, das Abendessen hinzu zu buchen

Wem das nicht reicht, oder wer doch einmal selbst kochen möchte, kann das in der voll ausgestatteten Küche oder dem Grill auf der Terrasse der eigenen Casita tun. Neben Pasta und Pesto, gibt es auch Kleinigkeiten zum Knabbern und eine Getränkeauswahl, bestehend aus Säften, Sekt, Bier und Wein. Besonders gefallen hat uns auch die eigene Kaffeemaschine, die man nach Herzenslust und jeder Tageszeit nutzen darf. Die kleine, aber feine Bio-Teeauswahl lässt wiederum das Herz von Teetrinkern höher schlagen.

Wanderungen in der Umgebung

Gut gestärkt ging es dann für uns daran, die Umgebung zu erkunden. Direkt an den Casitas befindet sich ein kleines Wäldchen, in dem man wunderbar spazieren kann. Für längere Wanderungen empfiehlt sich ein Ausflug zum circa drei Kilometer entfernten Geisskopf. Hier laden nicht nur zahlreiche Wege zum Wandern ein, der MTB-Park lockt auch viele Mountainbiker an. Außerdem kann man sich hier im Bogenschießen versuchen oder mit der Sommerrodelbahn fahren. Im Winter verwandelt sich der Geisskopf wiederum in ein Skigebiet.

In naher Umgebung befindet sich außerdem der Nationalpark Bayerischer Wald mit seinen mystisch wirkenden (Ur-)Wäldern. Die Besucherzentren informieren auf schöne Weise, wie es zur Entstehung des Nationalparks kam und sind ein idealer Ausgangspunkt für weitere Wanderungen. Am Nationalparkzentrum Lusen befindet sich außerdem ein Baumwipfelpfad und ein Tier-Freigelände, bei dem man auf einem 200 Hektar großen Gelände bis zu 40 heimische Tierarten beobachten kann. Wer etwas mehr zur Kultur der Region erfahren möchte, kann eine der zahlreichen Glasmanufakturen besuchen. So wird die Glastradition beispielsweise in der Glashütte Eisch seit 70 Jahren und mittlerweile in dritter Generation weitergeführt.

Zurück in der Casita kann man es dann wieder ruhiger angehen lassen und es sich bei einer Massage- oder Kosmetikbehandlung gut gehen lassen. Oder man schnappt sich ein Buch aus der kleinen, hauseigenen Bibliothek und entspannt in der Hängematte.

Nach dem Wandern erst einmal entspannen

Abschied nehmen, gern wären wir länger geblieben

Nach nur zwei Nächten hieß es dann schon wieder für uns Abschied zu nehmen. Wie gerne wären wir noch etwas länger geblieben. Doch trotz der kurzen Zeit, die wir hier verbracht haben, wurden all unsere Wünsche an unsere Auszeit erfüllt, ja gar übertroffen. Wir haben uns wunderbar entspannt, mehrerere Wanderungen unternommen und wieder viel Zeit zu zweit verbracht.

Wer also auf der Suche nach etwas Ruhe, Entschleunigung und Zweisamkeit ist, dem sei das 7 Sentidos wärmstens ans Herz gelegt. Melanie und Simon haben sich mit ihren Casitas einen wahren Wohlfühlort erschaffen, an den wir ganz bald wieder zurückkehren wollen. Die Liebe zum Detail in den Casitas und die Herzlichkeit der beiden werden wir so schnell nicht vergessen.

Du möchtest mehr über das 7 Sentidos erfahren? Mehr Informationen findest du hier

Der Schlüssel zum Casita-Glück
Die Katze Seven im 7 Sentidos

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