Der Saalerwirt verrät uns ihr Maiwipfel-Rezept

Maiwipfel vom Saalerwirt

Eine Frühstücksspezialität der Familie Tauber, Gastgeber vom „Saalerwirt“.

Ein Frühstückshighlight in Saalen ist unser Fichtenhonig, den Frau Tauber jedes Jahr im Mai macht. Der Fichtenhonig schmeckt wie Honig und sieht aus wie Honig wird aber nicht von Bienen „gemacht“! Unsere Gäste fragen sehr oft an der Rezeption nach wo man diesen leckeren „Honig“ erwerben kann. Im „Saalerwirt“ ist dieser leider nicht verkäuflich, da wir mit der selber produzierten Menge übers Jahr kommen möchten. Daher freuen wir uns nun umso mehr wenn wir zumindest das Rezept mit euch teilen können 😊

Maiwipfel sind bei uns als als Fichtenhonig bekannt. Diese Bezeichnung kommt aus früheren Zeiten, als es noch keinen Bienenhonig gab.

Die Frühstücksspezialität ist unter dem Namen Maiwipfel oder Fichtenhonig bekannt

Zutaten für Maiwipfel

  • 1 Litermaß Maiwipfel, das sind junge, hellgrüne Fichtentriebe die man von Anfang bis Ende Mai in unseren Wäldern von den Bäumen „pflücken“ kann,
  • 1 Liter Wasser,
  • 1 kg. Zucker,
  • ½ Zitrone in Scheiben,
  • ½ Stange Vanille,
  • 2 Nelken

Zubereitung:

1. Die sehr hellen und jungen Maiwipfel grob schneiden und im Wasser mit den Gewürzen 30 Minuten lang kochen. Durch ein Tuch abseihen, die Flüssigkeit mit dem Zucker mischen und weitere 2 bis 3 Stunden leicht köcheln.

2. Die Kochdauer ist davon abhängig, ob das Ergebnis ein Maiwipfelsaft als aromatische Süße für den Tee, ein Hustensaft oder ein fein-herber Brotaufstrich sein soll.

Wissenswertes über Maiwipfel:

Die jungen Maiwipfel sind überaus reich an heilsamen Wirkstoffen. Daher verwundert es nicht, dass die Tannenspitzen seit Jahren schon bei Husten und anderen Erkältungskrankheiten eingesetzt werden. Neben dem hohen Vitamin C-Gehalt sind in den Maiwipfel ätherische Öle enthalten, die wiederum antiseptisch und schleimlösend wirken. Ein wunderbares Heilmittel aus der Natur also, welches gleichzeitig als süßer Brotaufstrich taugt.

Wir hoffen, ihr lasst es euch gut schmecken, eure Gastgeber vom „Saalerwirt“

- Familie Tauber

Familie Tauber vom Saalerwirt
Die Zimmer des Gasthofs Saalerwirt

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