Den wilden Norden mit „Tiny Adventures“ entdecken

Die Macherinnen hinter dem Wanderlust-Guide Tiny Adventures

Der Norden hat etwas wunderbar Sehnsuchtsvolles an sich, ganz gleich, ob man auf der Suche nach Bären, Almwiesenblumen oder Weite und Gemütlichkeit ist. Hier sind die Seen tiefblauer, die Berge erhabener und die Leute freundlicher als irgendwo sonst auf dem Planeten. Der neu erschienene Travel Guide „Tiny Adventures – The Wild North“ hält das alles fest und sollte daher auf eurer Gepäckliste nicht fehlen.

Mit viel Liebe zum Detail haben die Macherinnen vom Blog Gretas Freunde einen Travel Guide erschaffen, der Lust macht, seine Sachen sofort einzupacken und einfach loszufahren. In dem Buch wurden nicht nur Städte erkundet und konkrete Roadtriprouten nachgezeichnet, sondern auch Lieblingsrezepte und die Lebenslust, die hier von früh bis spät herrscht, festgehalten. Außerdem haben die Macherinnen die tollsten Familien in diesem Viertelfleckchen Erde getroffen und eines von ihnen allen gelernt: Es ist höchste Reisezeit für entspannte Abenteueraufenthalte zwischen British Columbia und Lappland.

Wir lieben schöne Travel Guides. Daher haben wir Christine, Autorin von „Tiny Adventures – The Wild North“, unsere drei Fragen gestellt.

Was war bzw. ist eure Motivation hinter dem Buch „Tiny Adventures – The Wild North“ - A Wanderlust Guide for Modern Families?

Wir lieben es, die Welt im Roadtrip-Modus zu bereisen. Fünfe gerade sein zu lassen und bestenfalls jeden Abend ein Lagerfeuer zu entfachen. Raus sein, draußen sein und möglichst weit weg vom Alltag, das ist unsere Maxime beim Reisen und auch die, die wir in den „Tiny Adventures“ vermitteln wollen. Das muss absolut nicht weit weg sein. Auch Abwechslung ums Eck macht glücklich. Hauptsache machen und keine Angst davor haben, mit Sack und Minipack loszuziehen.

Der Guide "Tiny Adventures" macht sofort Lust darauf, loszureisen

Heißt in Summe: Wir wollen Groß und Klein inspirieren. Wir wollen, dass alle Welt loszieht. Wir wollen dabei Urlaubsuhren, die so langsam ticken, dass man nicht an jedem Abenteuer vorbeiflitzt. Wir spinnen in unseren Büchern deshalb Geschichten mit Schneckensehnsucht im Herzen. Dabei haben wir meistens einen Haufen schokomundverschmierter Kinder im Gepäck, reisen in verkrümelten ICE-Abteilen, um Projekte abzustimmen. Wir zerreißen uns zwischen Düsseldorf und Berlin, Windeln und Wutausbrüchen, Rotznasen und Haferschleim. Wir sind oft überfordert, meistens müde und unsere Nerven bleiben morgens immer irgendwie länger im Bett als wir. Aber: ...wir glauben einfach an das, was wir da machen. Und wir lieben Print. Deshalb produzieren wir ein Reisebuch nach dem anderen :-)! Unser Norden-Buch ist der Auftakt zu einer vierteiligen Bookazine-Reihe. Im März erscheint: „Tiny Adventures - The Fantastic East“.

Was rätst du unseren Lesern: Was kann man konkret für eine bessere Zukunft tun?

Ökologisch sind wir vermutlich keine Vorzeigeweltenbummler. Wir fliegen nach wie vor. Allerdings nur lange Strecken. Innerhalb Deutschlands und wenn möglich auch innerhalb Europas fahren wir fast ausschließlich Bahn. Wir alle drei glauben, dass man das Klima nicht rettet, indem man fanatisch auf Flugreisende eindrischt. Sinnvoller erscheint es uns, zum Beispiel auf die Mango aus Übersee, die Avocado oder Himbeere im Januar zu verzichten. Das Zeug muss ja auch durch die Luft auf den Teller. Auch über den Urlaub vor der Haustür nachzudenken lohnt. Wir sind riesengroße Ostsee-Fans. Aber auch in der Sächsischen Schweiz, in der Eifel oder im Bayerischen Wald gibt es wunderbare, wilde Ecken!

Tiny Adventures - The Wild North könnt ihr online kaufen

Wie passen Reisen und Nachhaltigkeit für dich zusammen?

Wir sind absolut davon überzeugt, dass es nichts Besseres gibt, als mit Sack und Minipack loszuziehen. Wie wir immer wieder dazu sagen, ob in Büchern, per Blog oder via Instagram, ist allerdings, dass das absolut nicht der epische Tripp ans Ende der Welt sein muss. Um die „Tiny Adventures“ geht's uns gerade. An der Stelle passen Reisen und Nachhaltigkeit famos zusammen, denn: die sind zum Glück sehr klimaneutral zu gestalten. Was wir außerdem kolossal wichtig finden, ist, die Jüngsten so rasch wie möglich über den Tellerrand schauen zu lassen, zu offenen, selbstbewussten, interessierten (Welt)Bürgern zu machen, zu Mini-Menschen, die Vorurteile hinterfragen und ein ganz großes Verständnis für ihre Umwelt entwicklen. Das ist dieser Tage nämlich mindestens genauso wichtig wie der Blick auf die CO2-Bilanz. Reisen hilft dabei einfach ungemein.

Den Guide „Tiny Adventures“ kannst du hier kaufen

Zum Blog „Gretas Freunde“ geht es hier

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