Hinter den Kulissen: Aterra, ein Garten Eden in Portugal

Garten Eden in Portugal

Ein Gastbeitrag von Carolin Frühauf

Als wir mit dem Auto auf dem Hügel fahren, eröffnet sich vor uns ein kleines Paradies. Überall stehen kunstvoll bemalte Campervans, mit Nummernschildern aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien. Ein junger Mann in Warnweste, aber mit Glitzer auf den Wangen zeigt uns unseren Parkplatz. Wir fahren langsam die Schotterpiste herunter in das Tal, wo alle ihre Zelt aufgestellt haben und eine angrenzende Wiese saftiges Gras für den Esel und die Pferde bietet.

Das Terra Gathering Festival wurde dieses Jahr zum vierten Mal veranstaltet

Wir sind angekommen auf dem Terra Gathering Festival, welches einmal pro Jahr in der Ecolodge Aterra veranstaltet wird.

Ein isrealisches Paar mit ihren beiden Kindern bezieht das Zelt neben uns und wir helfen uns gegenseitig beim Aufbau. Die beiden leben in Faro an der Algarve und sind vor fünf Jahren aus Israel weggezogen, um in Portugal ein neues Leben zu beginnen.

Einflüsse aus aller Welt

Die erste Station führt uns zum Haupthaus an die Rezeption: ein asiatisch anmutender Pavillon steht auf Holzpfählen mitten im Grünen. Man kann in die Küche und hinter die Bar spickeln und erahnen, was die aufsteigenden Gerüche und Dämpfe später so hervorbringen mögen.

Einflüsse aus aller Welt

Wandel zu einem nachhaltigeren Lebensstil

Claudia, die Gründerin steht hinter der Theke und gibt uns unsere Bändchen, sowie biologisch abbaubare Aschenbecher aus Bambus mit einem Korkstopfen. Wir trinken einen köstlichen Chai Tee und genießen die entspannte Atmosphäre und das Lachen herumtollender Kinder.

Claudia und Francisco haben mit Aterra ihren Traum von einem nachhaltigeren Leben verwirklicht. Eine Solaranlage versorgt die Gebäude mit Strom, durch die Komposttoiletten wird eine Menge Wasser eingespart und die Abfälle dieser Toiletten können ein Jahr später als fruchtbarer Dünger wiederverwendet werden.

Als Gast schläft man in Tipis, Familien-Jurten oder reetgedeckten Rajasthani-Zelten. In allen hölzernen Konstruktionen, hat sich vor allem Franscisco mithilfe lokaler Handwerker verwirklicht. Die Inneneinrichtung ist eine Mixtur aus ausgewählten Stücken aus Ländern wie Indien, Vietnam, Thailand und Marokko.

Blick auf das Gelände
Stimmung
Rajasthani-Zelt
Gemüsegarten

Ein bisschen Weltenbummler, ein bisschen Naturliebhaber, ein bisschen Freigeist – das ist Aterra

Kulinarisch wird man in Aterra natürlich auch bestens versorgt. In der Küche werden frische und gesunde Gerichte gezaubert, von denen die meisten Zutaten selbst hergestellt sind und aus dem hauseigenen Küchengarten kommen. Viele Gerichte sind vegetarisch, wer jedoch im Urlaub nicht auf Fleisch und Fisch verzichten möchte, kann Köstliches vom Grill erwarten.

Die berühmte Wanderroute der Rota Vicentina führt sogar entlang des Aterra Eco Camps

Nahe des Örtchens São Teotónio werden auf zwölf Hektar Land Lebensmittel angebaut, Tiere versorgt und Urlaubsgäste empfangen. Aterra liegt sechs Kilometer entfernt von der wilden Atlantikküste und der berühmten Costa Vicentina - eine der unberührtesten Küstenabschnitte Europas. Die Wanderroute der Rota Vicentina führt sogar direkt entlang des Resorts.

Körper, Geist und Seele entspannen

Eine Jurte steht mitten auf der Wiese und ein paar Pfauen laufen neugierig herum. Ein Mann schaut heraus und deutet uns hereinzukommen. Es wirkt wie eine Szene aus einer anderen Welt. Utkarsh Vyas, der gebürtig aus Indien stammt, bietet hier verschiedenste Anwendungen an. Er zeigt uns seine Massageliege, wo er indische Kopf-Massagen, Stein-Massagen, Aromatherapie, Reiki-Heilungen bis hin zu verschiedensten Ayurveda-Anwendungen praktiziert. Er schenkt uns Tee ein und mit einem breiten Lächeln fährt er sich gelassen durch die schwarzen, seidenen Haare. Rund um Aterra tickt die Uhr etwas anders. Jeder scheint hier bei sich angekommen zu sein, kein Druck, keine übertriebene Anstrengung. Aterra ist ein Ort zum Ankommen. Bei sich und der Natur.

Du möchtest auch ankommen? Mehr Infos zu Aterra findest du hier

Photocredits: Eder Garrido

 

Entspannung in der Natur

Kommentar verfassen