Emissionsfrei und entspannt unterwegs

Auf dem Markt mit Naturstrom

Ob es die rauschenden Wellen an der Ostsee oder die majestätischen Berge des Schwarzwaldes sind – viele wunderschöne Orte zur Entspannung sind oft sehr abgelegen. Das heißt für die Allermeisten: eine lange, stressige und oftmals auch treibhausgasreiche Reise in den Urlaub. Muss das wirklich sein? Über Alternativen, mit denen es emissionsfrei und entspannt zugleich in den Urlaub geht.

Variante 1: Weite Reise mit Übernachtung

Wer im Süden Deutschlands wohnt, verspürt oft im Sommer die Sehnsucht nach einer Woche am Meer mit Wellenrauschen und Sand zwischen den Zehen. Gerade kleinere idyllische Dörfer an der Küste sind oft nicht gut mit der Bahn erreichbar und wer dann noch umfangreiches Gepäck dabei hat, kommt bei der Suche nach ressourcenschonenden Transportmitteln am Elektroauto kaum vorbei.

Die Herausforderung: Die Fahrt kann schon mal acht Stunden oder länger dauern, das strapaziert die Nerven und den Akku des E-Mobils. Die Lösung: Die An- und Abfahrt in zwei Tage aufteilen und eine Übernachtung in einer schönen Stadt einplanen. Auf dem Weg von München nach Rügen bietet sich beispielsweise ein Stopp pro Fahrt im hippen Leipzig oder Berlin an. Alternativ könnte auch das historische Weimar ungefähr in der Mitte der Strecke liegen. So beträgt die Fahrzeit nur die Hälfte und ein oder zwei Stopps sollten je nach Batteriezustand und Ladeleistung genügen. Außerdem werden so auch weite Reisen ins Gebirge, die Natur und in die umliegenden Länder möglich. Viele unterschiedliche Autovermietungen bieten mittlerweile E-Autos an, die ganz flexibel online gebucht werden können.

Variante 2: Mittlere Distanz mit kurzen Stopps

Aktuell hat die Reichweite jeder Batterie noch ihre Leistungsgrenzen. Anstatt jedoch die nötigen Stopps an den Ladepunkten als Hindernis zu sehen, bewirken die regelmäßigen Pausen vor allem, dass die gesamte Fahrt entschleunigt wird. An einem Schnellladepunkt beträgt die Ladezeit zwischen zwanzig und dreißig Minuten – perfekt für eine Kaffeepause. Mit dem konventionellen Verbrenner nimmt man sich diese wichtige Pause meistens nicht, sondern hetzt gestresst über die Autobahn und will nur noch ankommen. Die regelmäßigen Stopps an der Ladesäule tragen also sowohl zu einer ressourcenschonenden als auch nervenschonenden Reise bei. Nähere Ziele sind so auch problemlos in einem Tag zu meistern. Immer mehr herkömmliche Tankstellen verfügen bereits über Ladepunkte für E-Autos, deutschlandweit gibt es bereits mehr als 17.000 Ladeeinrichtungen. Ab 2030 muss jede Tankstelle sogar per Gesetz eine Ladesäule für E-Autos zur Verfügung zu stellen.

Erst mit Ökostrom wird die Reise emissionsfrei

Der Ausbau von Ladeinfrastruktur nimmt also zu und vereinfacht so Reisen mit dem E-Auto innerhalb Deutschlands erheblich. Damit die Fahrt mit dem E-Auto in den Urlaub so wenig Emissionen wie möglich verursacht, ist allerdings vor allem eins nötig: Ökostrom. Nur wenn der Strom aus Windenergie, Solarenergie oder Wasserkraft kommt, entsteht bei der Fahrt kein unnötiger Ausstoß von Co2. Strom aus konventionellen Energiequellen wie aus Kohle- und Gaskraftkraftwerken produziert bei der Erzeugung sehr viel Kohlenstoffdioxid. „Nur wer sein Elektro-Fahrzeug mit Strom aus erneuerbaren Energien lädt, leistet wirklich einen Beitrag zum Umweltschutz“, betont Oliver Hummel. Er ist Vorstand der NATURSTROM AG, die mit ihrem Ökostrom auch viele Ladestationen quer über Deutschland beliefert. Auf der NATURSTROM-Webseite bietet das Unternehmen eine Onlinekarte an, auf der Nutzer und Nutzerinnen neben den Ökostrom-Ladepunkten noch viele weitere finden. NATURSTROM-Kundinnen und Kunden können zudem eine eigene Ladekarte beantragen, die neben der Freischaltung der von dem Unternehmen belieferten Ladesäulen auch einen Zugang zu dem größten Ladenetzwerk Europas bietet. Wie viel Energie dann pro Reise konkret verbraucht wird, hängt neben der Länge und der Fahrtgeschwindigkeit auch von der Größe des E-Autos ab. Denn je schwerer und größer der Wagen, desto mehr Energie verbraucht er auch.

Emissionsfrei unterwegs mit dem E-Roller

Variante 3: Vollkommen emissionsfrei mit dem Fahrrad

Natürlich schonen kleine E-Autos, die ohne Benzin oder Diesel fahren, die Umwelt und die Luftqualität am meisten. Die klimafreundlichste und einfachste Art in den Urlaub zu fahren ist und bleibt jedoch das herkömmliche Zweirad. Der Urlaub mit dem Rad ist dabei vielseitig und sowohl für Familienurlaube als auch für Alleinreisende geeignet. Naturverbundene kommen im dichten Grün auf ihre Kosten und können gleichzeitig auch die sportliche Kondition verbessern.

Zu anstrengend? Mit der Unterstützung von E-Bikes oder Pedelecs werden Fahrradtouren auch für neue Zielgruppen möglich: Für ältere Menschen oder diejenigen, die nicht ganz so fit sind, wird das emissionsfreie Fahrradfahren so wieder zu einer neuen Option. Aber auch die eigentlich nicht auf die Elektrounterstützung angewiesenen Radlerinnen und Radler freuen sich über größere Reichweiten, neue Streckenoptionen und entspannteres Ankommen. Es gibt deutschlandweit zahlreiche Anbieter, die E-Bikes auch über einen längeren Zeitraum vermieten. In Köln vermietet NATURSTROM beispielsweise das elektronische Lastenrad „Donk-EE“ für Tagesausflüge oder im Monatsabo. Normalerweise eignet sich der elektronische Drahtesel für Transporte im Alltag, mit der Monatsflat sind Urlaubsfahrten ebenfalls möglich. Auf die Ladefläche passen bis zu 100 Kilogramm Gepäck oder sogar zwei Kinder bis zu 7 Jahren – ebenfalls eine tolle Option für die ganze Familie.

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