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Wochenende-im-Tinyhouse

Idylle genießen im Tiny House Von Kuckuck

Es geht für mich wieder los, jipi. Auf mich wartet pure Natur für ein Wochenende in der Nähe von Leipzig. Ich freue mich, meine Reisetasche wieder packen zu können, schnappe mir noch meinen Hund und Freund und los geht in die Kuckuck Cabin.

Auszeit-im-Tinyhouse

Wir meistern den späten Feierabendverkehr und kommen am Abend im Tiny House an. Wie der Name schon sagt, ist es wirklich klein, süß und ausgestattet mit allem, was man für einen Kurzurlaub so benötigt: Das Beste von einem Zelt auf der Wiese und einem Boutique-Hotel in der Großstadt.

Wir legen unsere Taschen ab, verstauen sie flott und kochen mit knurrendem Magen noch schnell etwas zum Abend.

Aufwachen inmitten von Natur

Ich werde vom prasselnden Regengeräusch geweckt und erfreue mich total daran. Ein Glück habe ich den Wetterbericht noch rechtzeitig gecheckt und meinen Regenmantel und Gummistiefel eingepackt. So bin ich bestens ausgestattet und mich hält der Regen nicht zurück.

Ich schnappe mir also Greg und wir erkunden ein wenig den Garten, in dem das Tiny House steht. Ich finde einen kleinen Outdoor-Hofladen, wo frische Hühnereier und sonstige Lebensmittel aus dem eigenen Gemüse- und Kräutergarten verkauft werden. Was für ein toller und ruhiger Ort. Mein Traum ist es übrigens ein bisschen wie Pettersson und Findus zu leben und immer wieder merke ich, wie ich an genau solchen Orten wieder anfange zu träumen. Mitten in der Natur, mit eigenem Gemüsegarten und ganz viel Platz, weit weg vom Stadtlärm und Dreck. Also träume ich noch ein wenig weiter, ehe ich zurück zum Tiny House laufe, wo mein Freund Stephan bereits mit dem Frühstück angefangen hat. Mich erwartet ein leckerer Frühstücksgeruch, frischer Kaffee und ruhige Musik.

Gemüsegarten beim Tinyhouse
Gemüsegarten mit Himbeeren

Ruhig und gemütlich in den Tag starten

Nach dem Frühstück nehme ich mir mein Buch zur Hand, lege mich auf die Sitzbank an das Panoramafenster und genieße die Zeit für mich.

Kuckuck erschafft besondere Urlaubsorte und greift dabei nur minimal in die Natur ein. An jedem Standort haben die Gäste Wald, Wiesen und Seen rund um das Tiny House ganz für sich allein. Die Symbiose von Natürlichkeit und geschmackvollem Interieur schafft eine gemütliche Atmosphäre. In den kommenden Monaten folgen weitere Cabins an besonderen Orten in der Natur.

Panoramafenster in der Cabin

Ausflug um den See

Zum Mittag ziehe ich mir meine Gummistiefel wieder an und wir erkunden weiter die Umgebung. In der Nähe befindet sich nämlich ein See, um den man wunderbar spazieren kann. Knapp 2 Stunden sind wir unterwegs und lernen die Region ein wenig besser kennen.

Gummistiefel
Wandern-um-Stausee-Rötha

Ich besuche übrigens das Tiny House Wiesenblick am Bach. Hier befindet sich ein weiteres Tiny House auf demselben Grundstück einer alten Wassermühle. Wer also mit mehreren Freund:innen verreisen möchte, hat hier die optimale Chance. Den Bereich rund um die Tiny Houses hat man komplett für sich allein. Auch für Hunde ist der Ort super gut geeignet, daher war ich total froh, meinen Hund Greg mitnehmen zu dürfen.

Zurück ins Warme

Mit roter und kalter Nase, müdem Hund und hungrigen Bäuchen kehren wir zurück und freuen uns auf einen gemütlichen Abend. Wir genießen Digital Detox, da die Kuckuck Cabin kein WLAN besitzt. Umso leichter fällt es mir einfach mal abzuschalten, das Handy auszulassen und im hier und jetzt die Ruhe wirken zu lassen. Stephan und ich spielen Gesellschaftsspiele, schenken uns Zeit füreinander, kochen genüsslich und lassen den Abend ausklingen.

In der Cabin
Kochen im Tinyhouse Kuckuck
Gläschen Wein am Abend

Auch nur zwei Nächte in der Natur reichen mir schon, für einen kurzen Tapetenwechsel, neue Energie zu tanken und mich wieder auf die Großstadt freuen zu können. Schon bald kommen neue Abenteuer, ganz bestimmt. Ich steige in das Auto, verabschiede mich von dem schönen erholsamen Ort und fahre zurück nach Berlin.

Kuckuck Cabin ist ein wundervoller Ort, voller Gemütlichkeit und Wärme. 

© Fotos: Jule Weidner, Stephan Dicks

Jule sucht als freiberufliche Mitarbeiterin für uns die wundervollen Unterkünfte aus und berichtet von ihren Good Travel Aufenthalten. Als bewusst Reisende und Absolventin im nachhaltigen Tourismus ist ihr der Impact des Tourismus, besonders aus ökologischer und sozialer Sicht, sehr wichtig.

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