Solidarität in Corona-Zeiten: So unterstützt ihr unsere Unterkünfte

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Wie unsere Good Travel Partner die aktuelle Corona-Situation erleben und am Ende – gemeinsam mit der Unterstützung von den Gästen – bewältigen, könnt ihr in diesem Beitrag lesen. Mit ihren kreativen Aktionen zeigen sie, dass es wichtig ist, den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren – auch in dieser außergewöhnlichen Zeit.

Märchen lauschen aus den „Schöngeister“-Apartments

Schönen Geschichten kann man derweil aus den Apartments der „Schöngeister“ lauschen. Hier hat die Tochter der Betreiberin die Bibliotheken ihrer Ferienwohnungen durchgeforstet und ihre persönlichen Favoriten zusammengestellt. Aus diesen liest sie dann ihren großen und kleinen Gästen vor. Eingekuschelt mit der gesamten Familie kann man diesen märchenhaften Geschichten dann zuhause in den eigenen vier Wänden gespannt zuhören.

Aus den Schöngeister Apartments tönen Märchen

Homeoffice ins Baumhaus oder Winzerhäuschen verlegen

Wem beim Arbeiten zuhause aktuell die Decke auf den Kopf fällt, der kann sein Homeoffice ganz einfach woanders hin verlegen. Unweit von Frankfurt bietet so beispielsweise das „Baumhaushotel Seemühle“ luxuriöse Workingspaces inmitten der Baumkronen an. Und auch das „Weingut Longen-Schlöder“ bietet an der Mosel und bereits für 25,- Euro pro Tag schöne Arbeitsplätze in ihren hübschen Winzerhäuschen an.

Ein besonderer Ort fürs Homeoffice: Arbeiten inmitten von Baumkronen

Mit dem Kauf von Wein aktiv unterstützen

Wer derzeit nicht an die Mosel reisen kann, der kann sich den Geschmack in Form von Wein nachhause holen: So bietet das Weingut Longen-Schlöder unter dem Hashtag #stayhome+drinkwine köstliche Weinpakete vom Gut direkt an, die man sich direkt an die Haustür liefern lassen kann.

Der Kauf von Gutscheinen hilft aktuell vielen Unterkunftsbetreibern

Schnell und effektiv helfen, kann man derzeit ebenfalls, indem man Gutscheine kauft. Für einige Häuser wie die „Quinta do Catalao“, die „Eco Lodge Cabreira - Quinta Rural“ und die „Finca Foyeta de Tur“ sind diese Einnahmen mitunter zentral, um langjährige Mitarbeiter weiterhin finanzieren zu können und über die Runden zu kommen. Das „Destinatur“ wollte dieses Jahr, nach einem erfolgreichen Pre-Opening im Herbst, in ihre erste richtige Saison starten und setzt derzeit ebenso auf den Verkauf von Gutscheinen.

Falls ihr euch für keine bestimmte Unterkunft entscheiden könnt, könnt ihr übrigens auch Good Travel Gutscheine erwerben, mit denen ihr uns unterstützt. Dafür schreibt uns einfach eine Email an [email protected]

Die Betreiberin und Künstlerin von „Kulturimpuls 128 Hertz“ kann man neben dem Gutscheinkauf ebenfalls unterstützen, indem man ihre Kunstwerke erwirbt.

Gutscheine kaufen für die Zeit danach

Ziegelsteine und Bücher, die zum Verkauf geboten werden

Der „Kunterbunthof“ hat derweil eine Crowdfunding-Aktion gestartet, die das Bestehen des Hofs sichern soll. Außerdem werden symbolisch Ziegelsteine für ein Wochenende auf dem Hof verkauft. Ein Stein kostet 200 Euro. Dafür erhält man, wenn die Zeit vorüber ist, ein Wochenende für bis zu vier Personen in einer Unterkunft der Wahl auf dem Kunterbunthof. Wer sich nach all dem nach einem Monat Rückzug aus der Stadt sehnt, der kann sechs Steine kaufen. Alles ist möglich. Darüber hinaus kann man das Buch des Betreibers bestellen und während der Ausgangsbeschränkung in inspirierenden Reisegeschichten und wunderbaren Bildern von einem Leben danach träumen.

Der Kunterbunthof verkauft symbolisch Ziegelsteine

Auch die Betreiber der „Casa Santo Stefano“ meistern die aktuelle Lage mit kreativen Aktionen und einer speziellen Vorfreude-Aktion: So rufen sie mit einer Crowdfunding-Aktion ihre Gäste dazu auf, sie bei dem durch die Krise verursachten Liquiditätsengpass zu unterstützen. Ebenfalls unterstützen kann man die Betreiber, indem man Gutscheine für einen späteren Aufenthalt oder als Geschenk für Freunde kauft.

Den Urlaub verschieben anstatt ihn zu stornieren

Hat man bereits einen Urlaub gebucht, kann diesen jedoch nicht wahrnehmen, rufen viele Gästehäuser schließlich dazu auf, den Urlaub zu verschieben anstatt ihn zu stornieren. Mit speziellen Gästeanschreiben bitten so beispielsweise der „Seehof“ und „Janbeck*s FAIRhaus“ ihre Gäste um Verständnis. Und machen positive Erfahrungen – die Gastgeber erleben eine große Solidarität seitens der Gäste. Das stimmt positiv.

Und irgendwann, wenn das Ganze überstanden ist, möchte man vielleicht auch wieder wegfahren und einen Tapetenwechsel erleben. Und bis es soweit ist, schreiben die einen wöchentliche Kolumnen und andere erzählen Lokalzeitungen, was sie derzeit erleben. Wieder andere machen sich daran, jetzt alles „auf Vordermann“ zu bringen. Mit Gartenarbeit an der frischen Luft halten sich derzeit nicht nur die Gastgeber vom „Aterra“ und „Janbeck*s FAIRhaus“ fit – sie machen so auch gleich die Außenbereiche für die zukünftigen Gäste hübsch. Und wer weiß, vielleicht sitzt man schon in nicht allzu ferner Zukunft selbst dort und genießt ein leckeres Stück Küchen in den frisch hergerichteten Gärten.

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